Förderung des sozialen und emotionalen Lernens


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Ein wesentlicher Schwerpunkt unserer täglichen Arbeit ist die Förderung des sozialen und kooperativen Lernens. Bereits seit dem Schuljahr 2006/2007 haben wir kooperative Lernmethoden zum sozialen Lernen fest in unser Schulprogramm aufgenommen und immer weiter entwickelt.

Kooperatives Lernen bedeutet, dass sich Schülerinnen und Schüler gegenseitig bei der Arbeit unterstützen und gemeinsam zu Ergebnissen gelangen.
Bereits ab dem ersten Schuljahr lernen die Kinder unserer Schule einfache Methoden des kooperativen Lernens kennen (wie z.B. Formen der Gruppenbildung, Aufgaben und Verantwortung in der Gruppe übernehmen etc.). Darauf aufbauend wird in der dritten und vierten Jahrgangsstufe ein breites Methodenrepertoire entwickelt und genutzt. Dabei werden die kognitiven, kreativen und sozialen Voraussetzungen unserer Schüler und Schülerinnen spielerisch und auf kindgerechte Weise geschult.
Die folgende Übersicht zeigt mögliche Methoden des kooperativen Lernens, die an unserer Schule vermittelt werden:

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2013 haben wir uns für mit dem ganzheitlich ausgerichteten Programm „Teamgeister-Aktivitäten für ein respektvolles und gesundes Miteinander“ von Ellen und Heiner Wilms für eine Vertiefung des sozialen Lernens entschieden.

„Teamgeister“ ist ein Programm aus den Niederlanden, das speziell für Kinder im Grundschulalter entwickelt wurde, und auf die Förderung der sozialen und emotionalen Fähigkeiten der Kinder abzielt.

Aufbauend von Klasse 1 bis 4 werden die sogenannten „Life Skills“ der Weltgesundheitsorganisation (WHO) vermittelt und in spielerischen Übungseinheiten trainiert. Dabei geht es um

  • das Zurechtfinden in der Gemeinschaft,
  • Kommunikation,
  • die Entwicklung von Selbstvertrauen,
  • Gefühle,
  • Familie,
  • Freunde,
  • Verschiedenheit,
  • Gesundheit
  • oder das Treffen von Entscheidungen.

Spielerisch lernen die Kinder, aufeinander einzugehen, eigene Grenzen und die des Anderen zu erkennen, Verantwortung zu übernehmen und Selbstvertrauen zu entwickeln.

Um diese Ziele zu erreichen, verwendet „Teamgeister“ viele verschiedene spielerische Übungen, Gespräche und Geschichten. Die wichtigsten Beiträge aber liefern die Kinder selbst, wenn sie ihre eigenen Erlebnisse und Erfahrungen erzählen und den Anderen hierbei zuhören. Dabei begegnen den Kindern in jedem Jahrgang wiederkehrende Themenschwerpunkte, die sie jeweils über mehrere Wochen begleiten. „Der Weg zu besseren Lernerfolgen der Schülerinnen und Schüler in Deutschland führt über die individuelle Förderung der Leistungsfähigkeit der Grundschulkinder. Diese Förderung aber kann nur gelingen, wenn die Kinder überhaupt erst einmal die sozialen Kompetenzen haben, um in einer schulischen Gruppe kognitiv lernfähig zu sein. Dieses Ziel wird mit „Teamgeister“ erreicht.“ (Hurrelmann, Klaus: Teamgeister, Vorwort, 2011, S.4) Vor allem aber machen die „Teamgeister“-Stunden richtig Spaß und verbessern die Atmosphäre in der Klasse nachhaltig.