Historie der Schule


Der Schulbesuch war bereits seit 1760 in Grefrath möglich, wie sich aus einem Gemeinderatsprotokoll von 1837 ergibt. Alte Chroniken belegen, dass es ab dem Jahre 1808 eine Lehrerstelle in Grefrath gegeben hat, die der damalige Küster verwaltete. Unterrichtet wurden die Fächer Lesen, Schreiben, Rechnen und Französisch. Ein eigenes Schulgebäude mit zwei Schulsälen wurde aber erst 1823 gebaut. Die Räume reichten schon bald nicht mehr aus, so dass für den Schulverband von Lüttenglehn und Grefrath 1845 eine neue Schule, die heutige „Alte Penne“ mit einer eigenen Lehrerwohnung errichtet wurde.

Wie in der Festschrift zum 125jährigen Jubiläum der Pfarrkirche St.Stephanus nachzulesen ist, gab es im Laufe der Jahre immer wieder Streit zwischen den Gemeinden Glehn, Lüttenglehn und Grefrath um Schulverbände und eigene Schulräumlichkeiten.

Eine Elternabstimmung im Schuljahr 1946/47 entschied darüber, dass die Volksschule in Grefrath katholisch sein sollte. In der Nachkriegszeit wuchs die Zahl der Schüler, aber erst am 7.04.1975 wurde die Schule am heutigen Standort Birkhofstraße mit 5 Klassenräumen fertiggestellt und am 25.04.1975 bezogen. Schon 1976 und 1978 musste die Schule um weitere Klassenräume erweitert werden. Im Schuljahr 1989/90 wurde der Schulbetrieb für ein Jahr in die Hauptschule Sternstraße in Neuss verlegt, da die Schule von Grund auf Asbest saniert werden musste.

Es folgte dann im Rahmen der Einrichtung einer offenen Ganztagsschule im Jahr 2005/06 eine Vergrößerung des Gebäudes um einen Gebäudetrakt mit Betreuungsräumen und einem Mehrzweckraum.

Auf Initiative der Lehrer und Eltern beschloss der Stadtrat der Stadt Neuss am 29. Februar 2008 die Umbenennung der „Grundschule Grefrath“ in „St.-Stephanus-Schule“.