Partner




Zusammenarbeit mit unseren Partnern
Die St.-Stephanus-Schule kooperiert mit vielen Partnern, um den Schülern und Schülerinnen verschiedenste Förderangebote machen zu können.

Die Zusammenarbeit erfolgt mit

  • dem Schulpsychologischen Dienst
  • den verschiedenen Erziehungsberatungsstellen
  • dem Mathematisch- Lerntherapeutischen Institut Düsseldorf
  • der Polizei
  • dem Gesundheitsamt
  • dem Jugendamt
  • dem Tennisclub Blau Weiß eV
  • LeseMentorNeuss  www.lesementorneuss.de

Seit dem Schuljahr 2010/2011 nimmt die Schule auch am Kooperationsprojekt „Jekisti – Jedem Kind seine Stimme“ in Zusammenarbeit mit der Musikschule Neuss statt. Eine Musikpädagogin der Musikschule Neuss gestaltet in Zusammenarbeit mit der Klassenlehrerin in den Klassen 1 und 2 den Musikunterricht. Zusätzlich wird ein Schulchor klassenübergreifend angeboten.

Neben den externen Angeboten erfolgen auch viele Projekte und Angebote in unseren Schulräumen.

Dabei engagieren sich

  • die Alte Post
  • freischaffende Künstler
  • ein Tennistrainer
  • ein Schachtrainer

Seit vielen Jahren bietet die Schule Kulturprojekte an, die durch das Land NRW und das Kulturamt der Stadt Neuss gefördert werden. Hierzu zählen Theaterprojekte, künstlerische Projekte mit verschiedenen Materialien und zeichnerische Projekte, die verschiedene freie Künstler oder Künstler der Alten Post anbieten. Im Schuljahr 2011/12 wird es eine Projektwoche zum Thema „Gestalten nach berühmten Künstlern“ mit den Künstlerinnen Sabine Neues und Claudia Ehrentraut geben.

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Zusammenarbeit mit Eltern
Es ist uns ein wichtiges Anliegen, mit Eltern konstruktiv und vertrauensvoll zusammen zu arbeiten.

Diese Zusammenarbeit soll nicht nur in den Gremien (Klassenpflegschaft, Schulpflegschaft) stattfinden, sondern auch in vielfältigen Informationen und Beratungen ihren Niederschlag finden.

Damit Einblick in den Schulalltag genommen werden kann, besteht nach Absprache mit der Lehrerin jederzeit die Möglichkeit, den Unterricht zu besuchen. Zudem findet regelmäßig ein Tag der offenen Tür statt, der die Unterrichtsarbeit transparent macht.

Wir wollen Eltern gut informieren. Dazu gibt es Klassenbriefe und allgemeine Elterninformationen der Schule. An zwei Elternsprechtagen im Jahr haben alle Eltern Gelegenheit, sich über den Leistungs- und Entwicklungsstand des Kindes zu informieren. Die Lehrer stehen in ihrer wöchentlichen Sprechstunde zu intensiven Beratungen zur Verfügung; dazu ist eine vorherige Anmeldung gewünscht. – Immer wieder kann es notwendig werden, fachkundige Hilfe durch Ärzte, Psychologen, Beratungsstellen hinzuzuziehen. Wir wünschen eine enge Zusammenarbeit mit diesen Fachleuten, damit Hilfe optimiert werden kann. Besonders in den Übergangszeiten (Kindergarten – Schule, Grundschule – weiterführende Schulen) sollen allgemeine Informationsveranstaltungen einen Überblick über Möglichkeiten geben. Sie gehen den intensiven Einzelberatungen voraus.

Die Zusammenarbeit mit Eltern soll auch in der gemeinsamen Gestaltung von Festen und Fahrten sowie dem Einsatz im Förderverein zum Ausdruck kommen. Auch im Unterricht ist die Hilfe der Eltern willkommen, sei es beim Einsatz als Lesemutter (nach vorheriger Absprache in der Klassenpflegschaft) oder als Fachleute für ein Unterrichtsthema.

Eltern unterstützen die Arbeit der Schule, indem sie ihre Kinder mit den notwendigen Materialien ausrüsten, für die Erledigung der Hausaufgaben sorgen und die Mitteilungshefte und Tornister regelmäßig kontrollieren. Sie gewährleisten einen regelmäßigen Schulbesuch, wozu auch gehört, dass Arztbesuche oder ähnliches möglichst nachmittags erfolgen.

Um ein Kind in seiner momentanen Situation richtig einschätzen zu können, sollten Eltern dem Klassenlehrer gravierende häusliche Veränderungen mitteilen. Zur Bewahrung eines guten Vertrauensverhältnisses wünschen wir uns, dass bei auftretenden Problemen zuerst das Gespräch mit dem zuständigen Fachlehrer gesucht wird.

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Kooperationsvereinbarung
zwischen dem Kindergarten St. Stephanus und der St.-Stephanus-Schule

Präambel
Die vorliegende Vereinbarung ist Arbeitsgrundlage für die Kooperation der Übergangsgestaltung des Kindergartens St. Stephanus und der St.-Stephanus-Schule in Neuss-Grefrath.

Die Erziehungs- und Bildungsarbeit findet auf der Grundlage der Bildungsvereinbarung für den Elementarbereich 2003 und den Rahmenrichtlinien für die Grundschule 2003 statt. Unsere Zusammenarbeit stützt sich auf das Schulgesetz des Landes Nordrhein-Westfalen §§ 5 und 36, auf das Sozialgesetzbuch Achtes Buch Kinder- und Jugendhilfe § 22a sowie auf das Kinderbildungsgesetz vom 25. Oktober 2007 §§ 13 und 14. Gerahmt wird die Arbeit von einem kommunalen Kooperationsvertrag der Stadt Neuss.

Es werden die jeweiligen Erziehungs- und Bildungsaufträge und die daraus resultierende pädagogische Praxis in kollegialer Zusammenarbeit respektiert. Die Einbeziehung der Eltern als kompetente Partner in der Erziehung ist ein gemeinsames Anliegen.

Die Kooperation dient vorrangig dem Ziel einer kontinuierlichen Bildungs-entwicklung des einzelnen Kindes, der Verbesserung der Chancen und der Gestaltung eines gelungenen Übergangs unter Berücksichtigung des Kinderschutzes. Grundlage hierfür sind die kindlichen Bedürfnisse ebenso wie die gesellschaftlichen Erfordernisse.

Langfristig wird ein gemeinsames Bildungsverständnis entwickelt. Das Ziel ist hierbei die Entwicklung und Gestaltung anschlussfähiger Erziehungs- und Bildungsprozesse.

Auf der Basis einer ganzheitlichen, an den Stärken eines Kindes orientierten Sicht wird gemeinsam ein Konzept zur Wahrnehmung von Bildungsverläufen entwickelt. Zur Bildungsbegleitung des Kindes und zum gemeinsamen Austausch mit dessen Eltern wird eine anschlussfähige Bildungs- und Entwicklungsdokumentation angestrebt.

Mit der nachfolgenden Liste wird die Zusammenarbeit auf struktureller und inhaltlicher Ebene festgelegt.

1. Kooperationsbeauftragte
Der Kindergarten St. Stephanus benennt Frau Stürmann und die St.- Stephanus-Schule Frau Meyer als Kooperationsbeauftragte. Beide haben diese Kooperationsvereinbarung mit vorbereitet und werden sie im Jahr 2009/10 weiter mit ausarbeiten.

2. Arbeitstreffen
Für die Kooperationsbeauftragten werden vier Arbeitstreffen pro Jahr verbindlich festgelegt, die bei Bedarf durch zusätzliche Treffen ergänzt werden. Die Partner der Leitungsebene treffen sich zweimal im Jahr und bei Bedarf öfter.

Zum Arbeitskreis gehören die Leiterinnen der Einrichtungen, Frau Hoppe und Frau Hoffmüller und die beiden Kooperationsbeauftraten. Bei Bedarf können an den Treffen auch Eltern der beiden Einrichtungen, Trägervertreter, Vertreter des Schulamtes, des Jugendamtes, des schul- und jugendärztlichen Dienstes oder Vertreter heilpädagogischer Berufe teilnehmen. Sie werden von Fall zu Fall eingeladen.

Die Arbeitstreffen werden abwechselnd vorbereitet und moderiert durch Frau Stürmann für den Kindergarten und Frau Meyer für die Schule und finden im Kindergarten oder der Schule statt.

Die Ergebnisse der Arbeitstreffen werden von den beiden pädagogischen Fachkräften abwechseln protokolliert und unterschrieben. Im Kindergarten wie auch in der Schule wird ein Ordner mit allen Protokollen angelegt, der von allen Erzieherinnen und Lehrerinnen jederzeit eingesehen werden kann. Zusätzlich informieren die Kooperationsbeauftragten über die Inhalte in Teamsitzungen und Lehrerkonferenzen.

3. Dokumentation
Die Ziele und Inhalte unserer Kooperation nehmen wir in die pädagogische Konzeption des Kindergarten und in das Schulprogramm der Schule auf. Es findet eine regelmäßige Überprüfung und Aktualisierung statt.

Der Kindergarten und die Schule veröffentlichen die Kooperation auf ihrer jeweiligen Homepage. Die Schule übernimmt die Kooperation außerdem in die jährliche Schulprogrammschrift.

4. Bildung und Erziehung
Wir tauschen uns regelmäßig über unser Verständnis von Bildung und Erziehung aus und legen die Schnittmengen fest. Um Einblick in die pädagogische Arbeit der Partnereinrichtung zu erhalten, gehen die Lehrerinnen der kommenden Schuleingangsphase zum Ende des Schuljahres in den Kindergarten, um die zukünftigen Erstklässler kennen zu lernen und dazu nach Möglichkeit mit ihnen gemeinsam zu spielen. Außerdem erhalten sie durch die Erzieherinnen einen Einblick in Arbeitsweise und Leistungen des Kindergartens. Die Erzieherinnen ihrerseits besuchen ihre ehemaligen Kindergartenkinder zu Beginn des neuen Schuljahres und erhalten dabei Einblick in die Arbeitsweise und die Anforderungen der Schule.

Die Leiterinnen des Kindergartens und der Schule planen den Informationsabend für die Eltern der Vierjährigen gemeinsam und führen ihn auch gemeinsam durch.

Als Verfahren zur Sprachstandsfeststellung wird der Cito –Test in der Schule verwendet. Vertreter der Erzieher können daran teilnehmen. Außerdem überprüft die Schule die Basisfähigkeiten und –fertigkeiten an einem Nachmittag in der Schule, um Eltern und Erziehern eine gezielte Förderung zu ermöglichen. An dieser Überprüfung nimmt ebenfalls pro Gruppe ein Erzieher teil, um auf die Kinder einen beruhigenden Einfluss zu haben. Die anschließende Besprechung wird von Lehrerinnen und Erzieherinnen gemeinsam durchgeführt. Das Überprüfungsverfahren wird zu Beginn des Schuljahres von Erzieherinnen und Lehrerinnen gemeinsam überarbeitet.

5. Gestaltung des Übergangs
Wir werden ein gemeinsames Verständnis von Schulfähigkeit erarbeiten. Gemäß dem Schulfähigkeitsprofil verstehen wir Schulfähigkeit als eine gemeinsame Aufgabe von Kindergarten, Schule und Elternhaus. Die gemeinsame Überarbeitung des Verfahrens zur Überprüfung der Basisfähigkeiten und –fertigkeiten nehmen wir als erste Grundlage, unser Verständnis von Schulfähigkeit zu koordinieren. Aus diesem Schulfähigkeitsverständnis heraus werden wir dann gemeinsame Fördermaßnahmen entwickeln.

Um den Kindergartenkindern den Übergang in die Schule zu erleichtern, besuchen diese die Schule in den letzten Kindergartenwochen zu einer Probestunde und werden anschließend mit den Schulkindern eine Stunde gemeinsam spielen. Außerdem werden Kinder der Schuleingangsphase zum Vorlesen in den Kindergarten gehen.

6. Zusammenarbeit mit den Eltern
Da wir die Eltern als Erziehungspartner verstehen, versuchen Kindergarten und Schule, gut mit ihnen zusammen zu arbeiten und ihnen Einblick in die Arbeit zu geben. Die Beratung erfolgt in Kindergarten und Schule. Dazu wird auch auf die Hilfe von außerschulischen Partnern wie Ärzten, Psychologen, Logopäden und Ergotherapeuten verwiesen.

Die Schule informiert die Eltern zum ersten Mal beim Informationsabend für die Vierjährigen. Danach können die Eltern am Tag der offenen Tür Einblick in die Arbeit der Schule erhalten und eine Unterrichtsstunde besuchen. Nach dem Aufnahmeverfahren wird zeitnah ein Nachmittag im Kindergarten angeboten, bei dem die Eltern der Schulleitung und Lehrern Fragen stellen können.

Die Schule lädt die Kindergartenkinder zur Fackelausstellung im November und zu ihrem Schulfest im Jahr 2010 ein. Die entlassenen Kindergartenkinder werden zum Herbstfest des Kindergartens eingeladen.

7. Gemeinsame Fortbildungen
Gemeinsame Fort- und Weiterbildungen sind Bestandteil unserer Kooperation. Finanzielle Ressourcen werden zusammengelegt.

8. Kooperationskalender
Im Sinne einer Jahresplanung erstellen wir einen Kooperationskalender, der allen pädagogische Fachkräften zugänglich ist.

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Alte Post
Die „Alte Post“ ist eine Partnerinstitution der Schule, die am Nachmittag Kurse anbietet. Für Schülerinnen und Schüler gibt es Angebote für Schauspiel und Tanz. Ab nächstem Schuljahr gibt es voraussichtlich ein Angebot Kunst.

Kindertanz mit Sibyll Rautenberg
Tanzen macht Spaß! Jeder Mensch bewegt sich gerne, wenn die Musik ihm gefällt (manche trauen sich nur nicht). Hier werdet ihr Bewegungen lernen, die ihr gemeinsam tanzen könnt. Ihr werdet eine Mischung aus Hip Hop, Ausdruckstanz, Orientalischem Tanz und Showtanz kennen lernen. Wir werden uns manchmal verkleiden und auch mit Lichtern tanzen.

Bildhaueratelier mit Sibyll Rautenberg
Dinge „be-greifen“, die unterschiedlichsten Materialien von Ton über Holz, Gips und Pappmaché bis zu Fundsachen bearbeiten, zusammenfügen, formen, bemalen.

Für das Angebot sind Mittel aus dem Programm ‚Kultur und Schule‘ des Landes NRW beantragt.

Sibyll Rautenberg, künstlerische Ausbildung an der Kunstakademie Düsseldorf. Pädagogischer Hochschulabschluss. Kunst-, werk-, medien- und tanzpädagogische Erfahrungen im schulischen und außerschulischen Bereich.

Schauspiel mit Jürgen Dewes
Du gehst gerne ins Theater und hast schon immer davon geträumt, selbst auf der Bühne zu stehen? Oder du hast schon mal in einem Stück mitgespielt und das war so toll, dass es dich gepackt hat? Du willst mehr lernen, wie die richtigen Schauspieler das so machen? Dann bist du hier genau richtig. Mit Spaß lernst du in andere Rollen zu schlüpfen. Du machst Übungen, damit deine Stimme, dein Gesichts- und dein Körperausdruck besser werden. Dabei üben wir ein Stück ein und führen es vor Publikum auf. Und dann gibt es Applaus. Was kann schöner sein?

Jürgen Dewes ist Dipl. Sozialpädagoge, Theaterpädagoge und Mediator (Streitschlichter). Seit über 25 Jahren auf verschiedenen Bühnen tätig. Langjährige Dozentur an der FH Düsseldorf, Fachbereich Kultur- und Sozialwissenschaften

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Tennistrainer
Tennistrainer der St.-Stephanus-Schule ist seit drei Jahren Herr Hermann Müller aus Lanzerath.

Herr Müller engagiert sich seit 23 Jahren im Tennissport mit behinderten Menschen und hat in dieser Funktion von 2000 bis 2007 als Deutscher Head Coach Tennis an zahlreichen inländischen und ausländischen Wettbewerben (Special Olympics National Games und World Summer Games) teilgenommen. Sein Heimatverein, der NTC Stadtwald, wurde in diesem Rahmen zum Leistungsstützpunkt der 1. Special Olympics Deutschland ernannt. Für dieses Engagement erhielt Herr Müller viele örtliche und nationale Ehrungen.

An unserer Schule trainiert Herr Müller seit 2005 jedes Jahr 12 Kinder, die vorher meist noch keine Berührung mit dem Tennissport hatten und denen er die Grundkenntnisse im Regelwerk und in der praktischen Spielausführung beibringt. Jeden Montag trifft sich diese Gruppe in der Zeit von 14.30 bis 16.00 Uhr im Sommer auf der Tennisanlage des Tennisclubs Weiß-Blau Grefrath 1974 e.V.. Der Tennisclub hat der Schule in einer Kooperationsvereinbarung diese Möglichkeit zur Verfügung gestellt. Im Winter oder bei schlechtem Wetter findet das Training in der Sporthalle der Schule statt.

Bei einem jährlich wiederkehrenden Freundschaftsturnier mit einer anderen Schule, die Herr Müller auch trainiert, haben die Schüler und Schülerinnen jedes Jahr die Möglichkeit, ihre erworbenen Kenntnisse im Spiel mit anderen zu messen. Es zeigte sich jedes Mal, in welch kurzer Zeit die Schüler und Schülerinnen bereits über erstaunliche Fertigkeiten verfügten.

Außerdem nimmt seit 2005 regelmäßig eine Auswahlmannschaft an den örtlichen Tennisstadtmeisterschaften der Grundschulen teil, bei denen die Mannschaft 2006 bereits den zweiten Platz errungen hat.

In jedem Schuljahr wird allen Schülern und Schülerinnen auch ohne Vorkenntnisse ein Schnupperturnier, dessen Organisation bei Herrn Müller liegt, an einem Maisonntag auf der Anlage des NTC Stadtwald geboten.

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